Sehenswürdigkeiten Havelland/Potsdam
Sehenswürdigkeiten Potsdam
Park Sanssouci
Adresse:
Park Sanssouci
Deutschland
Zur Historischen Mühle 1
14469 Potsdam
Tel. 0331/9694200
Der Park Sanssouci ist mit einer Fläche von ca. 290 Hektar einer der größten historischen Parkanlagen Brandenburgs, in dem sich auch so bedeutende historische Gebäude wie das Schloss Sanssouci, das Chinesische Haus und das Neue Palais befinden.
Errichtet wurde die Parkanlage ab dem Jahre 1748 im Auftrag Friedrich II., durch den Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenne, der das ursprünglich flache und stellenweise sumpfige Gelände in einen offenen Landschaftspark bestehend aus einem barocken Ziergarten mit Rasenstücken, Blumenrabatten, Hecken und Bäumen verwandelte.
Mit dem Park Sanssouci führte Friedrich der Große jenes fort, was er schon in Neuruppin während seiner Zeit als Regimentskommandeur (1732-1735) und in Rheinsberg begonnen hatte.
Weitere Informationen unter: www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/park-sanssouci/
Schloss Sanssouci
Adresse:
Schloss Sanssouci
Deutschland
Maulbeerallee
14469 Potsdam
Tel. 0331/9694200
Das Schloss Sanssouci befindet sich im östlichen Teil des Parks Sanssouci und ist eines der bekanntesten Hohenzollernschlösser Potsdams sowie das Wahrzeichen der Stadt. Es wurde nach den persönlichen Skizzen des preußischen Königs Friedrich II., in den Jahren 1745-1747, als Sommerschloss im Stil des Rokoko errichtet. Mit der Ausführung des Baus beauftragte der König seinen Freund Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, der auch schon das Schloss Rheinsberg für ihn plante und baute.
Heutzutage dient das Schloss als Museum, in dessen zahlreichen Räumlichkeiten wechselnde Ausstellungen stattfinden und noch die Original erhaltene Raumausstattung besichtigt werden kann.
Weitere Informationen unter: www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schloss-sanssouci/
Neues Palais
Adresse:
Neues Palais
Deutschland
Am Neuen Palais
14469 Potsdam
Tel. 0331/9694200
Das Neue Palais ist die größte und beeindruckendste Schlossanlage Sanssoucis und befindet sich an der Westseite des Parks. Sie gilt als die letzte bedeutende Schlossanlage des preußischen Barocks und wurde im Teils holländischen und teils italienischen Stil zwischen 1763-1769 durch Friedrich den Großen erbaut.
Das wuchtige Barockschloss ist eine Dreiflügelanlage mit einer Frontlänge von 220 m, dessen Mittelteil von einer 55 m hohen Kuppel bekrönt wird und diente als prunkvolles Sommergästehaus des Königs, in der glanzvolle Feiern stattfanden.
Vor allem zwischen April und Oktober fanden hier die alljährlichen Festwochen statt, bei denen die Geschwister des Königs, einige Mitglieder des Berliner Hofes sowie fürstliche Gäste dort ihr Quartier bezogen.
Den Gästen standen dabei 200 Räume, vier Festsäle und ein Rokokotheater zur Verfügung.
Mit dem Tode Friedrich des Großen im Jahre 1786 fanden dort nur noch selten größere Feierlichkeiten statt.
Im Jahre 1859 bezog der spätere Kaiser Friedrich III. mit seiner Familie in den Sommermonaten das Barockschloss und führte einige Modernisierungsmaßnahmen durch, die sein Sohn Wilhelm II. später fortführte. Bis zum Jahre 1918 blieb das Palais der bevorzugte Sommeraufenthalt für den letzten Deutschen Kaiser und seiner Gemahlin.
Weitere Informationen unter: www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/neues-palais/
Schloss Charlottenhof
Adresse:
Schloss Charlottenhof
Deutschland
Geschwister Scholl Straße 34a
14471 Potsdam
Tel. 0331/9694200
Das Schloss Charlottenhof steht im südwestlichen Teil von Sanssouci und war der Sommersitz des Kronprinzen Friedrich Wilhelm IV., dem späteren König von Preußen. Bevor er das Schloss als Sommersitz nutzte stand dort ein altes Gutshaus welches sein Vater Friedrich Wilhelm erwarb und ihm sowie seiner Gemahlin Elisabeth Ludovika von Bayern Weihnachten 1825 zum Geschenk machte. Bereits 1826 beauftragte Friedrich Wilhelm IV. den Architekten Karl Friedrich Schinkel mit der Umgestaltung des Gutshauses in ein klassizistisches Sommerschloss, welches nach den Vorbildern römischer Villen gestaltet wurde. Direkt am Schloss grenzt ein kleiner Englischer Garten der eng mit dem alten Park Sanssouci verbunden ist und durch den Gartenarchitekten Hermann Sello unter Mitwirkung von Peter Joseph Lenne gestaltet wurde.
Weitere Informationen unter: www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schloss-charlottenhof/
Chinesisches Haus
Adresse:
Chinesisches Haus
Deutschland
Am Grünen Gitter
14469 Potsdam
Tel. 0331/9694200
Das prächtige Chinesische Haus ist auch als Chinesisches Teehaus bekannt und befindet sich im Rehgarten des Parks Sanssouci, rund 700 m südwestlich vom Schloss Sanssouci entfernt. Erbaut wurde es zwischen 1755-1764, wiederum nach Skizzen des Königs Friedrich II., der den Baumeister Johann Gottfried Büring mit den Planungen beauftragte.
Dieser erbaute einen Gartenpavillon der eine Mischung von ornamentalen Stilelementen des Rokokos einerseits und Teile ostasiatischer Bauformen andererseits aufweist. Die Außenansicht des Pavillons wird dabei durch lebensgroße vergoldete Figuren geprägt, die einzeln oder in Gruppen um das Gebäude platziert wurden.
Das Gebäude diente unter dem König, neben seiner Funktion als schmückende Gartenarchitektur, auch als exotische Kulisse für kleinere Festlichkeiten.
Weitere Informationen unter: www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/chinesisches-haus/
Friedenskirche
Adresse:
Friedenskirche
Deutschland
Am Grünen Gitter 3
14469 Potsdam
Tel. 0331/974009
Auch die imposante evangelische Friedenskirche befindet sich im Schlosspark Sanssouci, nur unweit des Osteingangs „Grünes Gitter“ entfernt. Sie ist eine dreischiffige Säulenbasilika ohne Querturm und wurde mit einer 42 m hohen Campanile versehen.
Entstanden ist die Kirche im Auftrag des preußischen Königs Wilhelm IV. nach den Plänen des Hofarchitekten Ludwig Persius. Dieser verstarb nach der Grundsteinlegung woraufhin der Architekt Friedrich August Stüler mit der Weiterführung beauftragt wurde.
Nach der Einweihung der Kirche begann man mit dem Bau der Nebenanlagen, die oberitalienischen Klosterbauten nachempfunden wurden und bis 1854 andauerten.
Das Innere der Kirche besticht durch ein original erhaltenes christliches Mosaik aus dem 13. Jahrhundert und das Mausoleum, in dem einige Könige, unter anderem Friedrich Wilhelm IV., begraben liegen.
Weitere Informationen unter: www.evkirchepotsdam.de/gemeinden/frieden
Neuer Garten
Adresse:
Neuer Garten
Deutschland
Am Neuen Garten
14467 Potsdam
Tel. 0331/9694200
Der Neue Garten ist ein 102,5 Hektar großes Parkgelände, das um 1787 durch Friedrich Wilhelm II. angelegt wurde.
Er befindet sich im Norden von Potsdam und grenzt an den Heiligen See und den Jungfernsee. Im Gegensatz zum schon vorher vorhandenen barocken Park Sanssouci sollte der Neue Garten ein gartenarchitektonisch modernes Bild widerspiegeln. Die Anregung zur Gestaltung des Parks holte sich Friedrich Wilhelm II. bei einem seiner Reisen durch den Wörlitzer Park im Fürstentum Anhalt-Dessau. Der dafür zuständige Wörlitzer Gärtner Johann August Eyserbeck wurde auch mit der Ausgestaltung des Neuen Gartens beauftragt.
Und so entstand ein Garten, der sich an die englischen Gärten des 18. Jahrhunderts orientierte, und dessen Pflanzen und Bäume durch ihre freie Wuchsform natürlich erscheinen ließ.
Um 1816 kam der bekannte Gartenarchitekt Peter Joseph Lenne nach Potsdam. Er war in diesem Jahr noch Gartengeselle und wurde mit der Umgestaltung des mittlerweile verwilderten Gartens beauftragt. Unter seiner Mitwirkung entstand ein englischer Landschaftspark mit weiten Gartenräumen, Wiesenflächen und breiten Wegen. Einmalig ist die Sichtachse die er dabei zur Pfaueninsel, nach Glienicke und Sacrow schuf.
Ähnlich wie im Park Sanssouci erhielt auch der Neue Garten einige historische Bauten wie das Marmorpalais oder das Schloss Cecilienhof.
Das Marmorpalais entstand schon mit der Errichtung des Neuen Gartens und wurde zwischen 1787-1793 nach den Plänen von Carl von Gontard und Carl Gotthard Langhans im Stil des Frühklassizismus erbaut. Das Schloss Cecilienhof ist der letzte Schlossbau der Hohenzollern und wurde in den Jahren 1913-1917 für den Kronprinzen Wilhelm und seiner Gemahlin Cecilie im Norden des Parks errichtet.
Weitere Informationen unter: www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/neuer-garten/
Marmorpalais
Adresse:
Marmorpalais
Deutschland
Im Neuen Garten 10
14469 Potsdam
Tel. 0331/9694200
Das Marmorpalais liegt in der Mitte des Neuen Gartens, idyllisch am Ufer des Heiligensees und gehört mit zu den preußischen Königsschlössern.
Erbaut wurde das Schloss im Auftrag von Friedrich Wilhelm II., der auch der Auftraggeber des Neuen Gartens war, zwischen 1787-1793. Für die Ausführungen der Bauten waren die Architekten Carl von Gontard und ab 1790 Carl Gotthard Langhans zuständig, die ein Schlossgebäude im Stil des Frühklassizismus erschufen. Das zweigeschossige Gebäude erhielt dabei einen quadratischen Grundriss und wurde aus roten Backstein errichtet, auf dessen Flachdach ein Rundtempel aufgesetzt wurde, der noch heute eine schöne Aussicht bietet.
Seinen Namen verdankt das Marmorpalais den Schmuck- und Gliederungselementen die an der Außenfassade aus grauen sowie weißen Marmor bestehen.
Nachdem das Schloss viele Jahre dem Zerfall ausgesetzt war, wurde es bis April 2000 restauriert und ist seitdem für die Öffentlichkeit wieder zugänglich.
Weitere Informationen unter: www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/marmorpalais/
Schloss Cecilienhof
Adresse:
Schloss Cecilienhof
Deutschland
Im Neuen Garten 11
14469 Potsdam
Tel. 0331/9694200
Das Schloss Cecilienhof ist der letzte Schlossbau der Hohenzollern und liegt im nördlichen Teil des Neuen Gartens, nur unweit vom Ufer des Jungfernsees.
Erbaut wurde es in den Jahren zwischen 1914-1917 nach den Plänen des Architekten Paul Schultze-Naumburg im Auftrag Kaiser Wilhelm II., der das Anwesen seinem Sohn Kronprinz Wilhelm und dessen Gemahlin Cecilie zum Geschenk machte.
Entstanden ist dabei ein Gebäudeensemble im englischen Landhausstil, dessen Außenfassade durch Backstein und Fachwerkelementen aus dunkler Eiche dominiert wird. Zu den Besonderheiten des Baus gehören die 55 Schornsteine auf den Dächern im Tudorstil, von denen keiner dem anderen gleicht.
Bekannt wurde das Schloss vor allem durch die Potsdamer Konferenz, in der Churchill, Truman und Stalin Weltgeschichte schrieben. Die Siegermächte des 2. Weltkrieges versammelten sich hier im Sommer 1945 und besiegelten die Aufteilung Deutschlands und Europas.
Seit April 2012 erinnert eine Dauerausstellung an die Geschichte des Hauses und die Potsdamer Konferenz. Bis zu 18 Stelen und Wandtafeln sowie eine große Anzahl historischer Fotografien vermitteln ein nachhaltiges Bild über die historischen Ereignisse und dem Konferenzgeschehen.
Weitere Informationen unter: www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schloss-cecilienhof/
Schloss Belvedere
Adresse:
Schloss Belvedere
Deutschland
Pfingstberg, Neuen Garten
14469 Potsdam
Tel. 0331/20057930
Auch das Schloss Belvedere gehört zum Ensemble der Potsdamer Schlösser und Gärten. Es befindet sich nördlich des Neuen Gartens und wurde unter Friedrich Wilhelm IV. in mehreren Bauphasen errichtet. Die erste Bauphase begann zwischen 1847-1852 und wurde nach längerer Unterbrechung dann zwischen 1860-1863 beendet.
Entstanden ist dabei eine Doppelturmanlage nach Vorbildern der italienischen Renaissance, die die Architekten Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse nach den Bauskizzen des Königs ausführten.
Heutzutage ist das Schloss ein beliebter Ausflugsort, der einen wunderschönen Panoramablick über die Havellandschaft bietet.
Zudem dient das Schloss als rahmende Kulisse für Eheschließungen. Speziell in den Sommermonaten finden hier zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie Theateraufführungen und Konzerte statt. Komplettiert wird das umfangreiche Angebot durch verschiedene Ausstellungen sowie einer multimedialen und zweisprachigen Dauerausstellung, die über die wechselvolle Geschichte des Ensembles informiert.
Weitere Informationen unter: www.pfingstberg.de
Holländisches Viertel
Adresse:
Holländisches Viertel
Deutschland
Mittelstraße
14467 Potsdam
Das Holländische Viertel befindet sich mitten im Zentrum Potsdams und wurde zwischen 1733-1743 unter der Regentschaft Friedrich Wilhelm I. erbaut. Dieser suchte zum Ausbau der Garnisonsstadt Potsdam nach gut ausgebildeten Handwerkern und wurde dabei im Nachbarland Holland fündig. Damit sich die neuen Bewohner in Potsdam wie zu Hause fühlten, ließ er Mitte des 18. Jahrhunderts dieses Viertel, bestehend aus 134 Ziegelsteinhäusern, die durch die Mittel- und Benkertstraße in vier Karrees nach dem Konzept eines barocken Stadtgrundrisses aufgeteilt wurden, entstehen.
Noch heute gilt das Viertel als größtes zusammenstehendes Bauensemble holländischen Stils außerhalb Hollands, das mit seinen kleinen Läden, Kneipen, Restaurants und Cafés bei den Bewohnern und Touristen gleichermaßen beliebt ist.
Weitere Informationen unter: www.hollaendisches-viertel.net
Peter und Paul Kirche
Adresse:
Peter und Paul Kirche
Deutschland
Am Bassin 2
14467 Potsdam
Tel. 0331/2307990
Die katholische Peter und Paul Kirche steht mitten in der Potsdamer Innenstadt, an dessen westlichen Ende sich das Potsdamer Brandenburger Tor anschließt.
Die Grundsteinlegung des Baus erfolgte am 4.6.1867 und wurde drei Jahre später, am 7.8.1870 vollendet.
Das auffälligste Merkmal des gelben Backsteinbaus ist der 64 m hohe Glockenturm, der dem Glockenturm von San Zeno im italienischen Verona nachempfunden wurde.
Der Entwurf der Kirche stammt von August Stüler und Wilhelm Salzenberg, die byzantinische, romanische sowie klassizistische Stilelemente beim Bau der Kirche einfließen ließen.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Kirche gehören die aufwendig gestalteten Marmoraltäre, die mit drei Bildern von Antoine Pesne versehen sind sowie eine Orgel der Firma Schuke aus dem Jahre 1936.
Weitere Informationen unter: www.peter-paul-kirche.de
Filmpark Babelsberg
Adresse:
Filmpark Babelsberg
Deutschland
August Bebel Straße 26-53
14482 Potsdam
Tel. 0331/7212750
Der Filmpark Babelsberg ist ein Freizeitpark in Potsdam-Babelsberg, nur wenige Fahrminuten von Berlin entfernt. Er liegt auf dem Gelände des traditionsreichen Filmstudios Babelsberg, das früher zur UFA und dann später zur DEFA gehörte. Noch heute werden hier nationale und internationale TV- und Kino-Events gedreht.
Seit 1993 finden dort auch zahlreiche Erlebnisveranstaltungen statt, in der man in die Welt des Films und Fernsehens eintaucht. Bei einem Blick hinter die Kulissen erfährt der Besucher so unter anderem mit welchen Tricks beim Film gearbeitet wird, wie die Stunts funktionieren oder wie der Maskenbildner arbeitet. Auch über die Handwerkskunst, dem Kulissenbau oder die verschiedenen Kameratechniken wird man umfassend informiert.
Zu den Highlights des Parks zählen aber in erster Linie das 4-D Actionkino und die Shows des Parks, in denen die Stuntmens, Pyrotechniker und Filmtiertrainer ihr können unter Beweis stellen.
Weitere Informationen unter: www.filmpark-babelsberg.de/de
Sehenswürdigkeiten Havelland
Falkenhagener- und Neuer See in Falkensee
Die beiden Seen befinden sich im Falkenseer Ortsteil Falkenhagen, dicht an der Berliner Stadtgrenze zu Spandau. Der Falkenhagener See ist dabei das größte Gewässer Falkensees und mit dem angrenzenden kleineren Neuen See durch einen schmalen Kanal miteinander verbunden.
Die Entstehungsgeschichte der beiden Seen ist recht unterschiedlich. Während der Falkenhagener See während der letzten Eiszeit als eiszeitliche Gletscherrinne gebildet wurde, stammt der Neue See aus einer ehemaligen Kiesgrube, die 1934-1935 beim Ausbau der S-Bahn Trasse durch die Deutsche Reichsbahn entstand.
Bis zum Ende der 1950er Jahre befand sich am Südufer des Falkenhagener Sees ein öffentliches Bad, dass danach aus hygienischen Gründen geschlossen werde musste. Noch heute ist das Baden dort wegen der geringen Sichttiefe und des schwierigen Zugangs zum Ufer, trotz der mittlerweile wieder guten Wasserqualität, offiziell nicht erlaubt.
Genutzt wird der See überwiegend für kleinere Bootstouren, die allerdings keinen Motorantrieb haben dürfen. Im beliebten Ausflugsrestaurant „Quo Vadis“ können gegen eine Benutzungsgebühr Tretboote ausgeliehen werden. In den Wintermonaten wird der See hauptsächlich zum Schlittschuh- und Skilaufen sowie zum Eishockey Spielen genutzt.
Mit seinen ausgedehnten Waldflächen sowie dem rund einen Kilometer langen und zehn Meter breiten Damm, der zwischen beiden Seen verläuft, sind die Seen auch ein beliebtes Ziel für Wanderungen, bei denen man auf eine einmalige Flora und Fauna trifft. Vor allem entlang des Ufers gibt es einen fast durchgehenden Schilfgürtel, an dessen freien Stellen auch Seerosen zu finden sind. Abseits des Ufers werden die Seen von Weiden, Erlen und anderen Baumarten umsäumt.
Die Schilfgürtel sind zudem das Brutgebiet für Schwäne, Haubentaucher, Stock- und Tafelenten, Rohrammer, Blesshühner sowie Drossel- und Teichrohrsänger.
Auch Hechte, Zander, Karpfen, Aale, Welse, Ringelnattern, Graureiher oder die seltenen Eisvögel gehören zu den Ufer- und Seebewohnern.
Nymphensee Brieselang
Adresse:
Gastwirtschaft Nymphensee
Deutschland
Finkenkruger Str.
14656 Brieselang
Tel. 033232/22288
Der Nymphensee liegt in der brandenburgischen Gemeinde Brieselang, nur rund 15 km von Berlin entfernt. Er gehört zu den saubersten Seen des Havellandes und entstand ursprünglich aus einem kleinen Teich, der in den 1970er Jahren durch Sandausgrabungen zu seiner heutigen Größe erweitert wurde.
Vor allem im Sommer lockt der See mit seinem klaren Wasser, das sogar mit der „Blauen Europa Flagge“ ausgezeichnet wurde, die Bewohner aber auch zahlreiche Berliner an. Seinen Gästen bietet der See ein lang gestrecktes Ufer mit Liegewiesen und Bäumen, die auch bei großem Andrang genug Platz bieten.
Im Bistro des Sees, mit seiner 200 m² großen Terrasse, werden kühles Bier, Kaffee und Kaffeespezialitäten, frisch gebackene Waffeln, Kuchen aus der Landbäckerei sowie Steinofenpizza und andere Köstlichkeiten serviert. Des Weiteren besteht hier die Möglichkeit, sich Liegestühle und Surfbretter zum Paddeln auszuleihen.
Durch seine flach abfallenden Ufer und dem anwesenden Rettungsschwimmer ist der Nymphensee auch für Kinder ein gut geeigneter Badesee.
Aber auch Angler und Taucher schätzen diese kleine Perle im Havelland. Die Tauchgänge sind beim dortigen Tauchklub anzumelden, bei der auch eine geringe Gebühr zu entrichten ist.
Ansonsten besticht der See durch seine waldreiche Umgebung, an dessen Südufer sich eine Naturschutzzone befindet. Diese ist eine beliebte Nist- und Brutstätte für zahlreiche Vogelarten.
Weitere Informationen unter: www.waldbad-nymphensee.de/
MAFZ- Erlebnispark Paaren im Glien
Adresse:
Märkisches Ausstellungs- und Freizeitzentrum
Deutschland
Gartenstraße 1
14621 Schönwalde-Glien
Tel. 033230/740
Das Märkische Ausstellungs- und Freizeitzentrum befindet sich in Paaren im Glien, in der Nähe von Berlin, zwischen den Städten Falkensee und Nauen.
Der Erlebnisspark hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Veranstaltungsort für die ganze Familie entwickelt, in dem man an Hand zahlreicher Demonstrationen einiges über den landwirtschaftlichen Alltag erfährt.
Beim ersten Bummel übers Gelände erwartet den Besucher eine Blumenwiese, ein Kräuterzentrum, ein Wildobstlehrgarten, ein Weinberg sowie andere Schauanpflanzungen.
In einer Ausstellung über alte landwirtschaftliche Geräte erhält man einen interessanten Einblick über die schwere landwirtschaftliche Arbeit vergangener Zeiten.
Wissenswertes über die landwirtschaftliche Tierhaltung vermitteln die Schaugehege des MAFZ. In den Gehegen können Dam- und Muffelwild, aber auch alte Haustierrassen beobachtet werden.
Speziell für Kinder Interessant ist der Familien- und Haustierpark. Dort gibt es einen Abenteuerspielplatz sowie Tiere zum Anfassen und Streicheln.
Unbedingt besuchen sollte man auch die Schaukäserei. Hier können die Besucher bei der Herstellung verschiedener Käsesorten zuschauen und diese sogar probieren.
Um das leibliche Wohl seiner Gäste kümmert sich das Restaurant „Märkischer Landmann“ in der Brandenburghalle. Dort können in einer gemütlichen Atmosphäre leckere Speisen und Getränke zu sich genommen werden.
Des Weiteren finden hier jährlich rund 60 Veranstaltungen wie Konzerte, Volksfeste, Messen und Sportveranstaltungen statt, dessen Termine auf der Homepage zu erfahren sind.
Weitere Informationen unter: www.brandenburghalle.de/
Ehemaliger Flugplatz Schönwalde
Der Flugplatz Schönwalde ist einer der sogenannten Lost Places und ein ehemaliger Militärflugplatz. Er befindet sich östlich der Gemeinde Schönwalde-Glien und südwestlich von Hennigsdorf.
Bereits im Jahre 1934 existierte Pläne zur Errichtung eines Flugplatzes auf diesem Gebiet. Kurze Zeit später, 1935, kaufte das Reichsluftfahrtministerium große Geländestücke im Bereich des späteren Flugplatzes und begann mit der Errichtung von Holzbaracken zur Unterbringung der Arbeiter.
In den folgenden Jahren entstand bis 1939 ein vollständiger Fliegerhorst, zu dem auch eine betonierte und beleuchtete Start-Landebahn sowie mehrere Flugzeughallen gehörten.
Des Weiteren verfügte der Flugplatz über einen Gleisanschluss an die Bötzowbahn und Kasernenbauten. Zur Versorgung seiner Bewohner wurden eine Küche, ein Casino und ein Freibad errichtet.
Bis 1943 wurden dort Flugzeugführer für die deutsche Luftwaffe ausgebildet und ab 1943 war es ein Standort der Ergänzungs- und Transportfliegergruppe des XIV. Fliegerkorps.
Am 24.4.1945 wurde der Flugplatz dann von Sowjetischen Truppen ohne nennenswerte Gegenwehr erobert und von ihnen bis in die Mitte der 1950er Jahre noch als solcher genutzt. Noch bis 1965 war hier eine Hubschrauberstaffel stationiert. Nach 1965 diente das Gelände den sowjetischen Streitkräften als Kaserne, die den Standort 1992 wieder der deutschen Verwaltung übergaben.
Karls Erlebnishof
Adresse:
Karls Erlebnishof
Deutschland
Döberitzer Heide 1
14641 Elstal
Tel. 033234/243030
Nur wenige Kilometer von Berlin entfernt befindet sich das beliebte Ausflugsziel Karls Erlebnis Dorf. Der wunderschöne und einzigartige Bauernmarkt ist der fünfte und neueste seiner Art und bietet neben einem rustikalen Ambiente, viele Attraktionen für die ganze Familie. Neben dem freien Eintritt, nur für einige Attraktionen muss ein kleiner Obolus gezahlt werden, gibt es auch ausreichend und kostenlose Parkplätze. Auf dem Bauernmarkt finden sie vor allem einheimische Produkte und besondere Geschenkartikel. Dabei reicht das Sortiment von vitaminreichen Sanddornprodukten, deftigen Wurstspezialitäten, Dinkelkissen, Marmeladen bis hin zu maritimen Accessoires.
Wer seine Geschicklichkeit testen möchte, kann dies in der Kreativwerkstatt beim Kerzen ziehen, Keramik bemalen oder Glasschmelzen probieren.
Für das leibliche Wohl sorgt die hofeigene Küche. In ihr gibt es neben hausgemachten Suppen und herzhaft belegten Broten auch selbst gebackenen Bauernkuchen. In der hofeigenen Kaffeerösterei wird täglich selbst gerösteter Kaffee angeboten. Auch hier hat man die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung, seinen eigenen Kaffee zu rösten.
Besonders für Kinder ist der ländliche Freizeitpark mit seinen zahlreichen Attraktionen interessant. Vor allem die Inn- und Outdoorspielplätze bieten mit Rutschen, Klettergerüste und Bällebad ein besonderes Vergnügen. Des Weiteren bietet der Park neben einem Ziegenturm und einem Schmetterlingsgarten, Seil- und Traktorbahn auch einen Ponyhof und täglich stattfindende Tiershows an.
Zu den Highlights des Parks zählen auch die vielen saisonalen Angebote und Events, die über das ganze Jahr verteilt sind. Vor allem die Erdbeerernte, der Kürbismarkt, das Maislabyrinth und im Winter Karls Eiszeit mit faszinierenden Eisskulpturen und einer 400 m² großen Eisbahn, ziehen die Besucher an.
Weitere Informationen: www.karls.de
Otto Lilienthal Museum Stölln
Adresse:
Otto Lilienthal Museum
Deutschland
Otto Lilienthal Straße 50
14728 Gollenberg
Tel. 033875/90690
Das Otto Lilienthal Museum befindet sich in der „Alten Brennerei“ im Dorfkern von Stölln, in dessen Gemeinde sich auch der älteste Flugplatz der Welt befindet.
Seinen Namen verdankt das Museum dem Flugpionier Otto Lilienthal, der hier auf dem Gollenberg von 1893-1896 seine ersten Flugversuche durchführte.
Die Ausstellung bietet interessante Einblicke in das Wirken des Flugpioniers Otto Lilienthal und berichtet über seine Forschung, bei der auch seine spektakulären Flugmodelle zu bewundern sind.
Ein weiteres Highlight des Museums ist das Langstreckenflugzeug der Interflug, die Iljuschin IL 62. An Bord der Maschine gibt es eine dauerhafte Ausstellung zur Geschichte der Interflug sowie einen Film über die rekordverdächtige Landung des Flugzeugs auf der nur 860 m langen Graspiste des Flughafens Gollenberg. Im hinteren Teil des Flugzeugs ist zudem ein Standesamt eingerichtet, in dem sich schon viele Paare das Ja-Wort gaben.
Weitere Informationen: www.otto-lilienthal.de
Olympisches Dorf Elstal
Adresse:
Olympisches Dorf Elstal
Deutschland
Rosa Luxemburg Allee 70
14641 Wustermark
Nur gut 18 km westlich des Olympiastadions, in der brandenburgischen Gemeinde Elstal, befindet sich das ehemalige Olympische Dorf, in dem rund 3600 Athleten und ihre Betreuer während der Olympischen Sommerspiele 1936 untergebracht waren.
Geplant wurde die Anlage von den Brüdern Werner und Walter March in den Jahren von 1934-1936, in der jedes Haus den Namen einer deutschen Stadt erhielt.
Insgesamt bestand das Dorf aus einem Empfangsgebäude, 136 eingeschossigen und 5 zweigeschossigen Wohnbauten, einem großen Speisesaal, einem Küchenhaus, einer Sporthalle, einer Schwimmhalle mit Sauna sowie einem Ärzte- und Krankenhaus.
Von der damals riesigen Anlage sind heutzutage nur noch ein paar Ruinen wie das Haus der Nationen, einige Manschaftsunterkünfte, die Schwimmhalle und die Turnhalle in einem halbwegs guten Zustand.
Mittlerweile kümmert sich die DKB Stiftung um das unter Denkmalschutz stehende Dorf und kann von April-Oktober mit oder ohne Führung in der Zeit von 10-16 Uhr besichtigt werden.
Weitere Informationen: www.dkb-stiftung.de/Das_Olympische_Dorf_von_1936.32.htm
Designer Outlet Berlin
Adresse:
Designer Outlet Berlin
Deutschland
Alter Spandauer Weg 1,
14641 Wustermark
Telefon: 033234 9040
Das Designer Outlet Berlin wurde 2009 eröffnet und liegt rund 15 km westlich, in der direkten Nähe von Elstal, entfernt.
Trotz seiner Lage, außerhalb von Berlin, ist es verkehrstechnisch gut zu erreichen. Gleich mehrere öffentliche Verkehrsmittel steuern das kleine Einkaufsparadies an. Auch wer mit dem Auto kommt, sollte Dank der 2300 kostenlosen Parkplätze, keine Probleme bekommen. Das Outlet-Center selbst ist eine Shoppingmeile und Sehenswürdigkeit zugleich, indem hochwertige Markenware aus Vorjahres- und Musterkollektionen sowie aus Überproduktionen erstklassiger Hersteller und Internationaler Designerlabels verkauft werden. Auf einer Verkaufsfläche von ca 16500 m² bieten zurzeit 90 Geschäfte die bekanntesten Marken & Labels ganzjährig bis zu 70% günstiger an. Zu den bekanntesten Marken die hier vertreten sind zählen so renommierte Hersteller wie Adidas, Nike, Puma, Marco Polo, G-Star, Diesel, Replay, Joop, Lacoste, Camel, Northland, Jack Wolfskin, Levi’s, Karl Lagerfeld oder Hugo Boss.
Alle Geschäfte befinden sich in liebevoll gestalteten Häusern, die ähnlich wie in einer Kleinstadt, entlang verschiedener Straßen, angeordnet sind. Um den Überblick nicht zu verlieren gibt es an den verschiedensten Stellen Hinweisschilder, die den Weg zu den Herstellern zeigen.
Entlang der Straßen stehen auch zahlreiche Bänke bereit, um sich von den Shoppingstrapazen zu erholen. Auch für das leibliche Wohl ist hier gesorgt. Gleich mehrere bekannte Fast-Food-Ketten halten für die hungrigen Schnäppchenjäger leckere Snacks bereit oder verwöhnen ihre Gäste mit Kaffee- oder Eisspezialitäten.
Weitere Informationen unter: www.mcarthurglen.com/de/outlets/de/designer-outlet-berlin/
Beelitz Heilstätten
Adresse:
Beelitz Heilstätten
Deutschland
Straße nach Fichtenwalde 13
14547 Beelitz
Telefon: 033204 60580
Die Beelitz Heilstätten sind ein denkmalgeschütztes Ensemble von 60 Gebäuden, die sich auf einer Gesamtfläche von rund 200 Hektar verteilen. Das historische Areal ist einer der meistfotografierten Orte Deutschlands und der Drehort zahlreicher internationaler Filmproduktionen. Zu den bekanntesten gehören Der Pianist, Operation Walküre, Hotel Adlon und Street Dance.
Ursprünglich wurde hier Anfang des 20. Jahrhunderts die Tuberkulose behandelt, einer infektiösen Krankheit, an der Millionen von Menschen in Deutschland erkrankten. Und so errichtete die Landesversicherungsanstalt Berlin von 1898-1930 die sogenannten „Arbeiter-Lungenheilstätten“ vor den Toren Berlins. Hier, Abseits von Ruß und Lärm, sollten die Infizierten genesen. Wegen der starken Ausbreitung der Tuberkulose mussten die anfänglichen 600 Betten schon bald auf 1200 erweitert werden.
Neben den Lungenkrankheiten wurden später auch zunehmend nichtansteckende Krankheiten wie Verdauungs-, Stoffwechsel- oder Herzkrankheiten behandelt. Beide Bereiche waren natürlich strikt voneinander getrennt. Die Lungenheilstätten lagen nordwestlich der Bahnlinie und die beiden Sanatorien südöstlich davon.
Während der beiden Weltkriege dienten die Heilstätten als Lazarett für die verwundeten oder erkrankten deutschen Soldaten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gelände von der Roten Armee übernommen, die es bis 1994 als größtes Militärhospital, außerhalb der Sowjetunion, nutzten.
Fast alle Gebäude sind heute noch erhalten, wenn auch teilweise nur als Ruine. Zu den Gebäuden gehören die Frauen- und die Männerheilstätten (Männer und Frauen wurden damals noch strikt getrennt), die Personalhäuser, die Bäckerei, die Fleischerei, die Wäscherei und das Kraftwerk. Viele der Gebäude sind mittlerweile mit Wildpflanzen bewachsen, und erinnern an die schlafenden Schlösser zahlreicher Märchen.
Alle Gebäude können bei einem Besuch von außen besichtigt werden. Wer auch ins Innere gelangen möchte muss an einer Führung teilnehmen.
Ein Highlight der besonderen Art ist der erste Baumkronenpfad Brandenburgs, der am 11.9.2015 seine Pforten öffnete. Dieser ist bis zu 23 m hoch und überquert das mit Bäumen bewachsene Areal. Mit dabei ist auch das Alpenhaus, eine mehrstöckige Ruine, auf deren Dach seit über 70 Jahren ein Wald wächst.
Unterhalb des Baumkronenpfades gibt es verschieden gastronomische Angebote, zu denen auch ein Biergarten gehört.
Weitere Informationen unter: https://baumundzeit.de